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Der heutige Morgen ist fast noch schöner als gestern. Am ganzen Himmel kein Wölkchen. Also, nix wie in den 345er Bus nach La Caldera. Uns fehlt nämlich noch der sagenumwobene Organos-Höhenweg, eine "schwarze" Wanderung aus dem Rother. Tatsächlich ist es die abenteuerlichste Wanderung in diesem Urlaub für uns. Auf dem schmalen, teils ziemlich ausgesetzten Höheweg kommt uns unsere Allgäu-Bergwander-Erfahrung zu gute. Die Tres Cruzes zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Bevor es auf den Höhenweg geht, ist nämlich unser Weg identisch mit dem Pilgerpfad nach Candelaria.

Los Organos, auf deutsch Orgelpfeifen ist eine Felsformation, die eben wie Orgelpfeifen aussieht. Zu sehen ist sie während der Wanderung aber nicht oft. Hier ist sie von schräg hinten oben...
Der geschulte Beobachter wird merken, dass hier Wolken zu sehen sind. Richtig, auch heute drücken sie wieder ins Orotavatal.

Das ist jedoch nicht so schlimm, denn der Höhenweg verläuft über der Wolkengrenze. Der schmale Höhenweg:

Zum Ausschau halten immer schön stehen bleiben, ein Ausrutscher könnte größere Folgen haben.

Die Wolken kommen bedrohlich nahe.

An dieser senkrechten Passage (links unten) ist ein Geländer zum festhalten angebracht.

Die Blüten einer Äonie

Distel

Kiefern

Teilweise sind die Barrancos sehr tief in den Berg eingeschnitten. Man läuft zwanzig Minuten und ist nur wenige Meter von der gegenüberliegenden Seite entfernt...

Zum Schluss der Wanderung sollten wir hier eigentlich noch mal die Orgelpfeifen sehen. Ok, andeutungsweise sind sie da.

Während der gesamten Rundtour begegnen uns weniger als 10 andere Wanderer. So lieben wir es. Auf den letzten flachen Metern geben wir kräftig Gas um den Bus noch zu erreichen. Sonst wäre eine Stunde zu überbrücken.

Ein sehr schöner Aussichtsplatz in Puerto ist der Taoropark. Man überblickt die ganze Stadt

Blick nach Osten vom Taoropark

Die Iglesia Nuestra Senora de la Pena Francia hat bereits über 300 Jahre auf dem Buckel.

Noch älter ist die Casa de Real la Duana, das alte Zollhaus, mit knapp 400 Jahren.

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